SPD schlägt Gründung einer Kreiswohnungsbaugesellschaft vor

Die Gründung einer Kreiswohnungsbaugesellschaft soll Thema in den Kreisgremien werden, erklärt der SPD Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Thomas Wansch. 

Viele Kreisgemeinden könnten damit entlastet werden.

Ich bitte daher die SPD-Kreistagsfraktion ausdrücklich einen entsprechenden Antrag in die Kreisgremien einzubringen, so Wansch weiter.

 

Die rheinland-pfälzische Bauministerin Doris Ahnen hat gemeinsam mit Innenminister Roger Lewentz mit einem Schreiben in diesen Tagen an die Kommunalen Spitzenverbände den Weg für mehr sozialen Wohnungsbau auf dem Land frei gemacht. Die Landesregierung hat damit eine der zentralen Forderungen der SPD in Rheinland-Pfalz umgesetzt. Der Gestaltungsspielraum der Landkreise im Bereich des Wohnungsbaus wurde erweitert. Bisher war es auf der Kreisebene wegen dem Verweis der ausschließlichen Zuständigkeit der gemeindlichen Ebene kaum möglich tätig zu werden.

 

Die Gemeinden im Landkreis Kaiserslautern stehen aus unterschiedlichen Gründen bei der Beurteilung des Wohnungsmarktes unter Handlungsdruck. 

Stichworte sind beispielsweise Wohnungssuche von Militärangehörigen in Konkurrenz zum örtlichen Bedarf oder auch die innerörtliche Weiterentwicklung zur Vermeidung von Wohnungsleerstand bei alten Gebäuden in der Ortsmitte.

 

Die Schaffung von bezahlbarem und bedarfsgerechtem Wohnraum ist auch auf dem Land eine der sozialen Fragen unserer Zeit. Für uns als SPD kann es nur eine Antwort geben, es muss gebaut werden. Wenn aber unsere Gemeinden im Kreis personell, fachlich und oft auch finanziell überfordert sind, müssen über eine Kreiswohnungsbaugesellschaft oder über genossenschaftliche Modelle auf Kreisebene Lösungen geschaffen werden, so der SPD Kreisvorsitzende abschließend.

By | 2019-09-04T06:34:42+00:00 04. September 2019|0 Comments

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